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Funeral Winds - Sinister Creed

Funeral Winds  Sinister CreedxxlLabel: Avantgarde Music

Spielzeit: 33:45 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Ich habe mich in letzter Zeit ja des Öfteren äußerst wohlwollend über die derzeitige Black Metal Szene in den Niederlanden geäußert. Doch diese wäre natürlich gar nichts ohne einige legendäre Vorkämpfer-Formationen. Eine davon ist ohne Zweifel Funeral Winds, die seit 1991 (!!!) ihr satanisches Unwesen treiben. Nun sind die Teufelsanbeter endlich mal wieder mit einem Longplayer am Start (erst der vierte in all den Jahren...) und auf diesem zeigen sie der gesamten Nachwuchsmeute mal ordentlich, wie das so richtig läuft mit echtem, klassischem Black Metal!! Von der ersten Minute an wird gnadenlos Vollgas gegeben, Frontmann Hellchrist Xul kreischt sich die verdorbene Seele aus dem Körper und man hat das Gefühl, es sind wieder die Neunziger! Klar, das ist jetzt echt nichts, was man als irgendwie innovativ bezeichnen könnte und an Klassiker wie "Godslayer Xul" oder das grandiose "Koude haat" kommt "Sinister creed" auch nicht ganz heran, aber es macht mir eine große Freude, mal wieder unverfälschten, nicht verwässerten oder sonst wie kastrierten Black Metal zu hören - wie in der guten alten Zeit! Der Kollege Hellchrist Xul (wohl mittlerweile ganz allein unterwegs) zeigt deutlich, dass er immer noch weiß, wie's läuft und legt ein starkes, brutales und satanisches Werk ab. Schön altmodisch, nah an den Wurzeln der Szene verankert und komplett ohne Kompromisse eingeprügelt! Großartig!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Road to Perdition 04:47 
2. Cursed Is This Pantheon of Flesh 03:59 
3. The Arrival 03:30 
4. Sinister Creed 02:44 
5. Blood 03:05 
6. Black Moon Over Saturn 05:26 
7. Sekhmet 04:27 
8. Nunc et in hora mortis nostrae 07:37

Deströyer 666 - Call of the Wild

destryer666 2018xxlLabel: Season of Mist

Spielzeit: 19:55 min.

Genre: Black/Thrash Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: 23. Februar 2018

Zwei Jahre nach dem letzten Album beehrt uns Australiens feinste Black-Thrash Band mit einer kleinen aber feinen neuen EP. War zuletzt besonders die melodiöse Entwicklung der Gruppe auffällig, gehen die Jungs auf den drei neuen Tracks sowie der Neueinspielung von "Trialed by Fire" wieder etwas ruppiger zu Werke. Überraschungen gibt es keine, dafür solide Kost die für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Deströyer 666 schaffen es einfach immer Spaß zu machen. Die drei neuen Songs nehmen sich nicht viel und bieten solides Songwriting inklusive galoppierenden Rhythmen.

Zeit zum Durchatmen gibt es erst im letzten Lied, der besagten Neuaufnahme von "Trialed By Fire", im Original auf der 2003 erschienenen "Terror Abraxas" EP. Das Stück bildet dann auch das eigentliche Highlight der EP. Mit mehr Abwechslung in der gesanglichen Darbietung, stellt das Lied ein feines kleines Epos dar und zollt Bands wie Bathory gebührend Respekt.

Mit einer Spielzeit von knapp zwanzig Minuten ist "Call of the Wild" ein gelungener kleiner Happen für zwischendurch, wenn auch nicht so stark wie ältere EPs der Band. Man kann nur hoffen, die Herren um K.K. Warslut bald wieder auf deutschen Bühnen zu sehen.

Sascha Scheibel:

XXL WertungL

Tracklist:

1. Violence Is Golden (4:30)
2. Stone by Stone (3:37)
3. Call of the Wild (4:46)
4. Trialed by Fire (7:02)

Ataraxy - Where All Hope Fades

ataraxy wahfxxlLabel: Dark Descent Records

Spielzeit: 45:27 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Bereits zehn Jahre ist es her, dass die die spanische Death-Metal-Walze Ataraxy gegründet wurde. Sie veröffentlichte seitdem eine Demo, eine EP, ihr Debütalbum sowie eine Single; das 45minütige, dieser Tage erscheinende Zweitwerk 'Where All Hope Fades' stellt somit Veröffentlichung Nummer fünf dar und ist Gegenstand dieser Review.

Der Todesblei des Quartetts kann einiges. Mal ist er schnell; ziemlich häufig wildert er hemmungslos in Doomgefilden; streckenweise präsentiert er sich chaotisch; dann ist er auf eine unheilige, beinahe schon sphärige Weise melodisch, allerdings ohne dabei abzustinken und dabei hoffnungslos abzusaufen...
Trotz dieser Vielseitigkeit klingt das zweite Album der vier Spanier wie aus einem Guss und macht ordentlich Spaß, auch wenn ich mir streckenweise eine nur ein Fitzelchen aufgeräumtere Produktion gewünscht hätte (man ist mit 42 schließlich schon halbtot und hört nicht mehr sooo gut...), aber da muss man sich eben mit dem Aufdrehen der Lautstärke aushelfen und das Geplärre der Kinder ertragen, harr harr.

Fazit: Hier gibt es eigenständigen und sehr homogenen Death Metal auf die dreckigen Lauscher und obendrein einen wahnsinnigen Shouter, der wie Marc Grewe von Morgoth und Power Of Expression zu seinen wahrlich besten Zeiten kling.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. The Absurdity Of A Whole Cosmos
02. A Matter Lost In Time
03. One Last Certainty
04. As Uembras d'o Hibierno
05. The Mourning Path
06. The Blackness Of Eternal Night

Death Keepers - Rock This World

death keepersxxlLabel: Fighter Records

Spielzeit: 53:38 min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Als ich noch ein junger Bursche war (lang, lang ist's her...) habe ich ja konsequent alles abgelehnt, was sich nicht auf Black Metal gereimt hat und höchstens noch die ganz bösen Death Metal Kapellen akzeptiert (schön doof war man damals...). Mittlerweile habe ich derartige Scheuklappen komplett abgelegt (außer bei Metalcore!!!) und erfreue mich gerade besonders gerne an 80er-Perlen, die ich früher mit der Kneifzange nicht angefasst hätte. Da passen die Spanier von Death Keeper ganz wunderbar in mein Beuteschema, denn der von ihnen präsentierte Heavy Metal ist mal so was von 80er Jahre, man glaubt es kaum. Aber keineswegs jener "kauzige" Metal, der heutzutage ja so fröhlich abgefeiert wird - nein bei den Death Keepers geht es volle Lotte in Richtung Pomp, Station- oder MTV-Metal - also herrlich kitschig und total geil! Die Songs gehen sofort ins Ohr, die Refrains bleiben Ruckzuck hängen und die Stimmung steigt mit jeder abgespielten Minute! Wer bei diesem Album kein gute Laune bekommt, dem ist definitiv nicht mehr zu helfen und darf sich weiter bei den Klängen von Shining die Klöten ritzen. Allen anderen sei "Rock this world" ans Herz gelegt, mehr 80er geht kaum. Das Ganze ist darüber hinaus noch mit viel Spielfreude und ordentlich "Spass inne Backen" eingespielt worden, ja was will man mehr? Die Spanier sorgen mit ihrem Debüt-Longplayer 'ne gute Stunde lang für gute Laune und ein ganz klein wenig Retro-Herzschmerz (den Begriff lass ich mir patentieren!!!), weil früher ja doch alles besser war? (Stimmt gar nicht!!!) Schönes Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Rock & Roll City 03:24 
2. Fire Angel 04:40 
3. Death Keepers 05:08 
4. Haven's Heaven 05:21 
5. Rock This World 04:25 
6. Thriving Forcast 04:54 i
7. Love's Within (Yourself) 05:04 
8. Wildfire 06:38 
9. Invention IV 00:56 
10. Metallia 04:37
11. Smooth Hit Love 08:50

Mist of Misery - Fields of Isolation

mist of miseryxxlLabel: Black Lion Records

Spielzeit: 33:25 min.

Genre: Symphonic Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Ist das noch Black Metal, oder kann das weg? Ein gar nicht so einfache Frage, denn auch wenn auf dem neuen Werk der Schweden durchaus Black Metal zu hören ist (wenn nur mittelklassiges 08/15 Gekloppe...), so liegt der Schwerpunkt definitiv auf dem symphonischen Sektor, will heißen die Keyboardklänge sind allgegenwärtig, es wird das Piano ausgepackt, Streicher dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen und so manch liebliche Melodie wird entfesselt. Hat meiner Meinung nach nicht mehr viel mit dem Black Metal von Mayhem, frühen Immortal oder auch Emperor zu tun, aber was soll's? Was ich den Kollegen auf jeden Fall anrechne, ist die Tatsache, dass sich die Schweden erfolgreich darum bemühen, trotz allem Prunk und Pathos nicht in die Kitsch-Fall zu tappen. Hier möchte man etwas wirklich künstlerisches erschaffen und das gelingt auch auf weiten Strecken. Gerade die melodischen, ruhigeren Sachen sind gut ausgearbeitet, leider ist der Black Metal Anteil (wie bereits erwähnt!) aber eher als blutleer und uninspiriert zu bezeichnen. Da hätte ich mir etwas mehr Eigenständigkeit gewünscht, schließlich musiziert man im Hause Mist of Misery ja jetzt auch schon seit 2010! Insgesamt eher ein "Naja"-Album, auf jeden Fall nur was für aufgeschlossenere Naturen, Fans des klassischen Black Metal-Sounds werden sich in dieser Platte wohl nicht wiederfinden...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Fields of Isolation 06:05
2. Across Empty Pastures 02:42
3. Hymm to Silence 07:10
4. A Drift in Cosmic Vacuum 02:32
5. Tortured by Solitude (Coldworld cover) 07:20
6. Shackles of Life Part 2 02:45
7. Crystal Vapour Eclipse 02:26
8. Bottomless Grievous Caverns 02:25

Necrophobic - Mark of the Necrogram

necrophobic 2018xxlLabel: Century Media Records

Spielzeit: 48:14 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 23. Februar 2018

Lange haben wir darauf gewartet, von der im letzten Jahr veröffentlichten "Pesta"-7" schon ordentlich angefixt, und nun ist es endlich da: Das neue Album von Necrophobic!!! Die Schweden haben ja schon so einige Klassiker rausgehauen, aber haben sie es anno 2018 immer noch drauf? Aber Hallo!!! Vom ersten Takt an hauen uns die Kollegen machtvolle Riffs und unglaublich geile Melodien entgegen, verpackt in angeschwärztem Death Metal, wie man es halt nur in Schweden vermag. Allerspätestens ab dem meisterlichen dritten Song "Tsar Bomba" dürfte bei keinem Freund des extremen Metals das Höschen trocken geblieben sein. Auf diesem Album folgt ein Bomben-Song auf den nächsten, das extrem hohe Niveau schwankt zu keiner einzigen Sekunde! Ich habe mich selber dabei ertappt, während des Hörens den Lautstärkeregler immer weiter aufzudrehen, aber die Qualität der Musik schreit einfach danach! Das treue Warten der Fans wurde also definitiv belohnt mit einem fast schon perfekt zu nennenden Werk, das zumindest bei mir keine Wünsche offen lässt. Killer-Songs, eine saustarke Atmosphäre und eine hervorragende Produktion - hier gibt es echt nichts zu beanstanden! "Mark of the necrogram" legt die Messlatte für grandiosen Death Metal für dieses Jahr sehr früh schon verdammt hoch!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Mark Of The Necrogram (4:53)
2. Odium Caecum (4:25)
3. Tsar Bomba (5:40)
4. Lamashtu (5:20)
5. Sacrosanct (4:38)
6. Pesta (5:59)
7. Requiem For A Dying Sun (4:39)
8. Crown Of Horns (3:59)
9. From The Great Above To The Great Below (5:53)
10. Undergången (2:48)

Hemelbestormer - A Ring of blue Light

Hemelbestormer CoverxxlLabel: Ván Records

Spielzeit: 57:04 min.

Genre: Drone/Sludge

Info: Facebook

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VÖ-Datum: 02. März 2018

Da wurde ich doch mal ordentlich aufs Glatteis geführt, wurde mir dieses Album der belgischen Formation Hemelbestormer als Black Metal verkauft! Stimmt ja gar nicht!!! Aber nach einer kurzen Verwirrung meinerseits hatte ich mich wieder gefasst, vollkommen unter Kontrolle und widmete mich nun völlig frei von irgendwelchen Vorkenntnissen dem, was da auf mich wartete... Und das ist wahrlich kein leichter Stoff!! Die Band präsentiert uns nämlich einen zähflüssigen, dunklen Bastard aus dreckigem Sludge und fast schon schmerzhaftem Drone. Gesungen wird bei Hemelbestormer" übrigens nicht, aber das ist so völlig ok, denn Gesang würde bei diesem Klangkosmos mehr stören als nutzen. Echt nichts für schwache Nerven, entwickelt doch schon der erste Song eine intensive hypnotische Wirkung auf den Hörer: Monoton, düster und irgendwie nicht von dieser Welt! Diese Musik kann man nicht nur hören, nein man spürt sie körperlich und sie tut oft genug richtig weh! Ich find so was ja grandios und lasse mich sehr gerne von derartigen Klängen in fremdartige Dimensionen entführen. Interessant ist auch noch der fünfte Song namens "Blue light", der mal so richtig aus dem Rahmen fällt, denn hier gibt es positiven, fast schon fröhlichen Post Rock der extrem entspannten Art. Wirklich sehr schön, auch wenn der Spaß so überhaupt nicht zur restlichen Musik passt. Ich bin schwer begeistert von "A ring of blue light", ein schwieriges Album, das sich sicherlich nur einer Handvoll Menschen komplett öffnet, diese werden dafür aber mit absolut faszinierenden Klängen belohnt. Nicht zu vergessen: Das Cover-Artwork ist wunderschön und schreit geradezu nach 'ner Vinyl-Version! Alle Daumen hoch!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Eight Billion Stars (11:37)
2. Clusters (3:27)
3. Towards the Nebula (11:05)
4. Redshift (14:13)
5. Blue Light (2:41)
6. The Serpent Bearer (12:48)

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