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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsSeventh Xul: Qliphothic Rites of Death 7" EP

Vallenfyre - Fear Those, Who Fear Him

vallenfyre 2017xxlLabel: Century Media Records

Spielzeit: 39:00 min.

Genre: Crust/Death/Doom

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 02. Juni 2017

Da ist es, das dritte Werk von Vallenfyre, das vielbeschworene "Make it or break it"-Album! Und sollte in diesem Spruch auch nur ein kleines Fünkchen Wahrheit stecken, dann brauchen wir uns um Greg Mackintosh und seine Mannen mal überhaupt keine Sorgen zu machen, denn "Fear those, who fear him" steckt die beiden großartigen Vorgänger aber ganz locker in die Tasche! Scheiße, was ist das für eine dreckige, bösartige und dadurch schweinegeile Platte geworden! Egal, ob es derber, crustverseuchter Death Metal ist, wie bei den Songs "Messiah" oder "Nihilist" oder tonnenschwere Death/Doom Walzen, wie das grandiose "An apathetic grave", die Kollegen haben in jeder Hinsicht noch ne ordentliche Schüppe draufgelegt. Zwischendurch wird man gar an das legendäre "Gothic"-Werk von Gregs Hauptband Paradise Lost erinnert - der Mann hat einfach ein Händchen für gigantische Melodien! Hört sich irgendwie alles ein wenig durcheinander an? Vielleicht auf dem Papier, denn auf Platte funktioniert das ganz wunderbar, das Album ist trotz seiner scheinbaren Gegensätze herrlich homogen und lässt sich wunderbar in einem Rutsch durchhören (und dann gleich nochmal und nochmal und nochmal...). Dabei brilliert Herr Mackintosh immer mehr als gnadenloser Growler, da gibt es wohl einen internen Wettkampf, wer mehr Old School ist, er oder Mr. Holmes! An diesem Album stimmt einfach alles, etwas anderes als die Höchstnote wäre hier Blasphemie! Die Songs sind ohne Ausnahme gnadenlos gut und die Atmosphäre haut Dich mit Wucht aus dem Tigertanga. Muss man haben - ein absoluter Pflichtkauf und ein ganz heisser Anwärter für eines der besten Werke dieses Metal-Jahres!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Born To Decay (01:48)
2. Messiah (02:00)
3. Degeneration (03:10)
4. An Apathetic Grave (05:54)
5. Nihilist (01:56)
6. Amongst The Filth (03:26)
7. Kill All Your Masters (02:09)
8. The Merciless Tide (05:15)
9. Dead World Breathes (00:40)
10. Soldier Of Christ (03:12)
11. Cursed From The Womb (06:41)
12. Temple Of Rats (02:49)

Pale King - Monolith Of The Malign

pale king xxlLabel: Soulseller Records

Spielzeit: 38:31 min.

Genre: Death Metal

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Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

Pale King, bleicher König? Jau, ein durchaus interessanter Bandname, dessen Bedeutung sich mir gerade nicht erschließt. King Leoric aus der blizzardschen Diablo-Reihe wird wohl nicht gemeint sein, auch wenn seine Knochen sicherlich auch als bleich bezeichnet werden können...

Das Quartett kommt aus dem beschaulichen Schweden, besteht aus drei Herren und einer Dame (u. a. Skineater- und Wombbath-Leute) und gründete sich im vergangenen Jahr, um die Bühnen Skandinaviens und darüber hinaus unsicher zu machen. Die Band war sehr fleißig und präsentiert mit dem knapp 39minütigen 'Monolith Of The Malign' bereits ihre zweite Veröffentlichung, welche zudem das Debütalbum darstellt (zuvor gab es eine Demo), auf der sie lässig runtergezockten Todesblei alter Schule mit einigen netten Melodien paart, so dass man die Mucke durchaus auch als Melodeath bezeichnen könnte (wenn auch als im positiven schmutzige Variante), zumal auch Keyboards in den Sound implementiert wurden. Die Produktion ist fett und nicht zu klinisch ausgefallen, so dass man von einem durchaus gelungenen Erstlingswerk sprechen kann, dass zwar nicht essentiell ist, aber beileibe auch keinen Fehlkauf darstellt.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. The Last Hour
02. Ominous Horrors
03. Monolith Of The Malign
04. The Curse
05. Dark Intentions
06. Inflicting Misery
07. Resurrected
08. A Haunted Palace

Goldenpyre - In Eminent Disgrace

Goldenpyre  In eminent disgracexxlLabel: Signal Rex

Spielzeit: 36:27 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Guck mal an, in Portugal gibt es auch Death Metal Bands! Goldenpyre ist eine davon und sie wurde sogar schon 1997 gegründet. Noch nie was von gehört? Ich auch nicht, dürfte aber daran liegen, dass die Kollegen von 1997 bis 2006 gerade mal vier Demos (beim "Metal-Archive" sind zwar nur drei gelistet, aber wir bei XXL-Rock sind einfach besser informiert, höhö!) und 'ne Split rausgehauen haben. Dann war Pause bis 2016 und nun kommt endlich ihr Debüt auf den Markt (Übrigens eine Co-Produktion von sage und schreibe sechs Labels!!!) Fangen wir mal mit dem Positivsten an der CD an: Der Gesang von Frontmensch Ricardo Pereira (der anscheinend "Fred" gerufen wird - diese Portugiesen...) ist unglaublich geil! Bitterböse, extrem intensiv und er geht ungelogen durch Mark und Bein. Die passende Musik dazu kann allerdings bei diesem hohen Level nicht ganz mithalten. Ordentlicher Death Metal, meist im Mid-Tempo beheimatet, aber nix für die Ewigkeit. Das Ganze kommt irgendwie ein wenig lahm rüber, es fehlt einfach der gewisse Funke, der einen total ausrasten lässt. Wäre die Band 'ne Fußballmannschaft, würde ich sagen oberer Bereich der zweiten Bundesliga. Kann man sich anhören, ist aber jetzt nichts besonderes. Wer sich trotzdem für die Band brennend interessiert, dem sei noch die Demo-Compilation "Turmoil of flesh" empfohlen, auf der die Altlasten der Kollegen auf zwei Kassetten präsentiert werden. Erschienen im April dieses Jahres bei Larvae Productions, die auch schon die MC-Version von "In eminent disgrace" veröffentlicht haben. Solide Sache das Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Collapse of Empirical Foundations 04:26
2. Winds of Pestilence 04:53
3. A Crown for Decadence 05:17
4. Suffocation 03:22
5. Meant to Suffer 03:56
6. Last Paroxysm 04:39
7. Yod Sabbaoth 05:07
8. Deluge of Fire 04:47

Celestial Grave - Pvtrefactio (7")

celestial grave 7 coverLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 11:58 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ein knappes Jahr nach ihrem Debüt-Demo "Burial ground trance" (XXL-Rock berichtete selbstverständlich!) kommen die Finnen von Celestial Grave mit einer frischen 7" vorbei. Und wer erwähntes Demo recht cool fand, der darf bei der schwarzen Scheibe bedenkenlos zuschlagen, denn die Kollegen ziehen ihren Stil auch weiterhin unbeirrt durch. Will heissen, es gibt wieder räudigen Undergorund Black Metal, der absolut keine Gefangenen macht. Primitiv und herrlich gewalttätig prügelt man sich durch die beiden Songs, dass jeder Warmduscher nach kurzer Zeit die Flucht ergreift und heulend nach seiner Mami schreit. Der Sound ist ebenso roh und leider auch ein wenig dünn, ich bin aber fest davon überzeugt, dass dies zu 100% so gewollt wurde. Wer sein Steak blutig und seinen Black Metal dreckig mag, der dürfte sich hier wunderbar aufgehoben fühlen.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Side A
1. Deteriorating Angel 05:52
Side B
2. Pvtrefactio 06:06

Aeon of Disease - Veil of Oblivion

aeon of disease xxlLabel: Neckbreaker Records

Spielzeit: 31:19 min.

Genre: Death Metal

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: Juni 2017

Melodischer Death Metal? Ist ja eigentlich nicht so wirklich was für den Onkel Christian. Eigentlich!! Denn es gibt hin und wieder herrliche Ausnahmen, die einen derart großartigen Job abliefern, dass selbst Meinereiner hingerissen ist. So verhält es sich mit den Kollegen von Aeon of Disease (was eigentlich keine große Überraschung ist, wenn sie von Neckbreaker Records gesignt wurden!). Zwar beginnt der ganze Spaß nicht ganz nach meinem Geschmack, weil das einleitende Intro für mich doch etwas zu lang ausgefallen ist, doch das gerät rubbeldiekatz in Vergessenheit, wenn mit "Mercanaries of the ancient ones" der erste Song ertönt. Meine Fresse, die Jungs aus Vechtel in Niedersachsen haben es echt drauf! Ordentlich brutaler Death Metal trifft auf herrliche Melodien, die den Sound aber keineswegs süßlich verwässern, sondern sich nahtlos und geschmeidig in den aggressiven Gesamteindruck integrieren und damit eine wirklich grandiose Mischung erzeugen, die sich gewaschen hat. So lass ich mir das gerne gefallen! Auch die Produktion ist amtlich, schön druckvoll, aber auch ein wenig räudig, was ganz ausgezeichnet zu den Songs passt und die gute Arbeit der Musiker gekonnt abrundet. Die Songs sind allesamt große Klasse und das ganze Album ist angenehm homogen ausgefallen, so dass es hier echt nix zu meckern gibt! Tolles Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Disease Rising 01:43
2. Mercenaries Of The Ancient Ones 04:02
3. Divine Rage 02:09
4. Dawn Of Sickness 02:35
5. Sadistic Rites Of Carnage 04:01
6. Veil Of Oblivion 03:48
7. Trial By Combat 03:11
8. Merciless Northern Chapter 02:42
9. Iron Domination 03:32
10. Message Of Heresy 03:36

Gods Forsaken - In A Pitch Black Grave

gods forsakenxxlLabel:Soulseller Records

Spielzeit: 35:52 min.

Genre: Death Metal

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 06. Juni 2017

Eine Band, die bislang weder einen Eintrag bei Metal Archives noch bei Discogs vorweisen kann, ist tatsächlich ziemlich „neu“. Dies gilt freilich nicht für die Typen, die hinter Gods Forsaken stecken. Unter dem traditionellen Logo haben sich Leute von Blood Mortized, The Grotesquery und Wombbath versammelt, um ihrer Liebe zum klassischen schwedischen Death Metal Ausdruck zu verleihen.

Besonders Entombed haben im Sound des Trios ihre Spuren hinterlassen. Dazu etwas Dismember, eine Spur Grave und ein gelegentlicher „Unleashed-Beat“. Ihr seht, Gods Forsaken schreiben Abwechslung groß, wobei die hin und wieder detailverliebt eingestreuten Melodien „In a pitch black grave“ etwas Eigenständigkeit verleihen. Die neun Songs bewegen sich allesamt auf einem ähnlichen Niveau. Keiner davon sticht wirklich heraus, was im Umkehrschluss auch bedeutet, dass das Trio auf seinem Debüt keinen Rohrkrepierer verantworten muss.

Ich habe mich jedenfalls ordentlich unterhalten gefühlt. Standesgemäß erscheint die Scheibe auch auf schwarzem Vinyl, in einer Auflage von 300 Exemplaren. Anhänger der alten Schwedenschule dürfen ihr Taschengeld in die Niederlande schicken, damit „Soulseller Records“ pünktlich zum Erscheinungsdatum Anfang Juni die LP auf die Reise schicken.

Torben Jabloski

XXL WertungL

Tracklist:

1. In A Pitch Black Grave
2. By Hate He Comes
3. Born Of Blasphemy
4. Ashes Of The Dead
5. Black Winds Of Genocide
6. Curse Of The Serpent
7. Souls Torn Apart
8. An Odyssey Of Broken Bones
9. Chronicles Of A Maniac

Norse - The Divine Light Of A New Sun

NorseLabel: Transcending Obscurity Records

Spielzeit: 38:17 min.

Genre: Black/Death Metal

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VÖ-Datum: 25. Mai 2017

Ich habe diese australische Band mit ihrem zweiten Longplayer "All is mist and dust" aus dem Jahre 2012 das erste Mal kennen gelernt und war recht flott angetan von der sehr eigenständigen und ungewöhnlichen Herangehensweise der Kollegen. Denn der fast schon typisch australische Black/Death Metal wird von den Musikern auf hochinteressante Weise durch progressiv angehauchte Spielereien aufgemotzt. Das war auf "All is mist and dust" noch relativ dezent bzw. zurückhaltend eingesetzt worden, auf der 2-Track-EP "Pest" von 2014 schon erheblich intensiver und nun auf der neuen Platte geht es richtig rund! Sehr sperrig und manchmal gar dissonant hört es sich an, trotzdem möchte ich von einer Art "Verspieltheit" sprechen, die sich allerdings auf der dunklen Seite der Musik merklich wohler fühlt. Dabei geht die Brutalität zu keiner Zeit flöten und der düsteren Atmosphäre tun gerade die "schrägen" Töne sehr gut. Für die "Knüppel-aus-dem-Sack"-Fraktion ist "The divine light of a new sun" wahrscheinlich nichts, für den aufgeschlossenen Vertreter unter den Extrem-Metal-Fans ist das Teil hier aber definitiv ein ganz feine Sache, der man auf jeden Fall mal ein Öhrchen leihen sollte. Mir gefällt's sehr gut und es ist eindeutig das bislang beste Werk der Australier!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Supreme Vertical Ascent 03:21
2. Drowned by Hope 03:58
3. Telum Vitae 06:13
4. The Divine Light of a New Sun 05:14
5. Exitus 03:36
6. Synapses Spun as Silk 03:51
7. Sandarkan 03:48
8. Arriving in Peace, Pregnant with War 04:51
9. Cyclic 03:25

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